Worum geht es in Sinnspagat? – Teil 2/2

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Theater Tut Weh. Das ist aber auch eine Mentalität. Wir wollen uns nicht mit starren Gedankenmustern zufrieden geben. Wir arbeiten uns an dem „so oder so“ ab. Aus den Tiefen der seelischen Selbstzerfleischung retten wir uns aber immer wieder mit einem großen TROTZDEM. Das Leben ist schön, das Leben macht Spaß, es gibt immer was zu lachen. Deshalb ist unser Wehtun nicht naiv, sondern resultiert aus einem tiefen Lebenswillen. Wir schonen uns nicht! Auch nicht unsere Körper! Blaue Flecken gehören zu uns, genauso wie unsere extreme Bereitschaft uns total und mit allen Ressourcen einzubringen. Das, was wir machen, ist direkt und unmittelbar. Wir haben bereits in unseren vorherigen Stücken –DiePEST2o14– und Vulgär-Heroismus gezeigt, wie wir Theater verstehen. Es ist ein Erlebnis. Sisyphos bringt den Stein immer wieder ins Rollen. Wir sind hungrig nach dem Leben. Und da die Bühne unser Leben ist, wollen wir hier essen, trinken und lieben.

Geschrieben von Jan Struckmeier

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