Magdalena „Jinx“ Müller – Darstellerin

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Selbsternannte „parasitäre Studentin auf Zeit“ – aber eigentlich Chamäleon-esque Jungschauspielerin. Zwischen Produktionen wie Die Ermittlung und Arbeiten mit dem Ensemble des Jungen Resi macht sie nun einen Sinnspagat. Von der Pest wurde sie fußlahm und blieb deshalb der Bühne fern.

Sinnsuche tut auch weh, meistens aber im Kopf. Der dreht sich bei der Münchnerin jetzt um die Glaubensfrage – weniger um die religiöse, mehr um die weltliche Erkenntnis.

Die Ehrlichkeit im Menschen und des Pudels Kern zu ergründen ist der Motor ihres Strebens. 

Der Mensch als Perpetuum mobile, immerwährend auf Suche nach zweierlei, sich selbst und der wahrhaftigen Gemeinschaft. 

„You let somebody love you or you get to know yourself on your own.“

Auch wenn jeder von uns einer von vielen ist, spricht uns Reiner von Vielen aus der Seele:

„Leben, den Lebenden; Liebe den Liebenden und ein YEAH! Auf die innerlich lebendig gebliebenen.“ 

-Gina Penzkofer über Magdalena „Jinx“ Müller

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Jonas Friedhoff – Darsteller & Sexismus-Beauftragter

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Jonas Friedhoff, Rheinländer und Bauarbeitersohn, studierte alles, was man an deutschen Universitäten studieren kann. Versucht derzeit der letzte Universalgelehrte unserer Zeit zu werden, kann aber auch kochen, Beton mischen und Kinder bespaßen. In Sinnspagat diskutiert er mit Stefan Natzel den Tod als konstituierendes Moment in der Philosophie, mit Anlehnung an Augustinus, Kierkegaard und Heidegger.

-Carolina Heberling über Jonas Friedhoff

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Elisabeth Mascha – Darstellerin

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Eli hat schon bei Vulgär-Heroismus getanzt, ist aber keine Tänzerin. Wenn sie nicht über die Bühne irrt, irrt sie am liebsten mit ihrem Zelt durch die Pampa (oder baut im Stadtgarten Gemüse an). 

Auch wenn sie in frühen Jugendjahren als brave katholische Ministrantin reichlich Weihrauch inhalierte, ist sie letztlich vom Glauben abgefallen. Bei Sinnspagat startet sie nun wieder erste Annäherungsversuche.

-Lara Schubert über Elisabeth Mascha

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Worum geht es in Sinnspagat? – Teil 2/2

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Theater Tut Weh. Das ist aber auch eine Mentalität. Wir wollen uns nicht mit starren Gedankenmustern zufrieden geben. Wir arbeiten uns an dem „so oder so“ ab. Aus den Tiefen der seelischen Selbstzerfleischung retten wir uns aber immer wieder mit einem großen TROTZDEM. Das Leben ist schön, das Leben macht Spaß, es gibt immer was zu lachen. Deshalb ist unser Wehtun nicht naiv, sondern resultiert aus einem tiefen Lebenswillen. Wir schonen uns nicht! Auch nicht unsere Körper! Blaue Flecken gehören zu uns, genauso wie unsere extreme Bereitschaft uns total und mit allen Ressourcen einzubringen. Das, was wir machen, ist direkt und unmittelbar. Wir haben bereits in unseren vorherigen Stücken –DiePEST2o14– und Vulgär-Heroismus gezeigt, wie wir Theater verstehen. Es ist ein Erlebnis. Sisyphos bringt den Stein immer wieder ins Rollen. Wir sind hungrig nach dem Leben. Und da die Bühne unser Leben ist, wollen wir hier essen, trinken und lieben.

Geschrieben von Jan Struckmeier

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Worum geht es in Sinnspagat? – Teil 1/2

Am Anfang steht die Frage nach dem Sinn. Ich glaube das, aber andere glauben an etwas anderes. Und ich will sie verstehen. Und so entsteht ein Spagat, der weh tut.

Theater Tut Weh. Das ist nicht nur eine Phrase, das ist Programm. Mit dem Thema Glauben begeben wir uns auf ein Terrain, das emotional ist und zu Kontroversen anregt. Die Tagespolitik wird seit einiger Zeit immer mehr von Fragen um die Toleranz Andersdenkender geprägt. Und dann ist da ja noch die persönliche Situation von uns Sinnspagatlern. Wie verhalte ich mich zwischen meinen Träumen, die ich seit der Kindheit habe und dem, was jetzt wie ein Schlag ins Gesicht wirkt – die Realität um Bürokratie und Broterwerb? In dreizehn Szenen arbeiten wir uns in Sinnspagat. (M)ein Gott, ich lach doch nicht! durch verschiedene Facetten der Sinnsuche. Dabei kehren wir zuerst vor unserer eigenen Tür. Was ist mein Sinn? Warum stehe ich jeden Morgen auf?

Geschrieben von Jan Struckmeier

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Jan Struckmeier – Regisseur

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Mit den Menschen lachen, mit den Menschen arbeiten, denn die Welt scheint gut und 20 Hirne denken mehr als eins. Jan Struckmeier fordert die Lücke ein, die Lücke, die Raum lässt, für den Zuschauer, eigene Träume in die wollüstig erdachte Stückwulst einzuflechten. Träume vielleicht von der Kindheit und dem naiven, unverstellten Blick, bar erwachsenen Zynismus, doch nun gepaart mit der virilen, erwachsenen Schauspielkunst.

-Stefan Natzel über Jan Struckmeier

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